Bei einem Golfschläger gibt es ganz erhebliche Qualitätsmerkmale. Die Frage ob man hier einen Schlägerkopf aus Eisen oder Holz, einen Hybrid- oder Rescue-Schläger oder auf ein Pitching, Gap, Sand oder Lob Wedge setzt ist eine Wissenschaft für sich. Die Gründe weshalb es so viele verschiedenartige Golfschläger gibt, liegen darin, dass Golfplätze oft komplett unterschiedlich aufgebaut sind. Die Entfernungen zum Loch und Winkel in denen geschlagen werden muss um es zu treffen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es den meisten Golfern einfacher fällt unterschiedlicher Golfschläger zu verwenden, statt andere Schlagtechniken zu benutzen.
Somit gehören heutzutage zumindest drei (in vielen Fällen deutlich mehr) Schläger ein das Sortiment eines echten Golfers. Einer für kurze, ein Schläger für mittlere und einer für weite Distanzen. Inzwischen hat sich aber bereits ein typisches “Golfback” mit folgendem Inhalt (bestehend aus deutlich mehr als drei Golfschlägern) durchgesetzt:
Eisen 3-9
Hybrid / Rescue 22°
Holz 1 / Driver
Holz 3 / Fairwayholz
Sand Wedge, Pitching Wedge und Lob Wedge
Putter
Wer an einem regelgerechten Golfturnier teilnimmt, der muss sich allerdings an ein vorgeschriebenes Limit von maximal 14 Golfschlägern halten. Ein Verstoß gegen diese Regel kann zu Strafstoßen, Punktabzügen oder sogar zur Disqualifikation des Spielers führen. Für jeden der nicht Vollprofi ist, sollte diese Anzahl an unterschiedlichen Schlägervarianten aber mehr als ausreichen. Bei der Zusammenstellung der Schläger ist der Golfer völlig frei und hat die Qual der Wahl. Hier sollten der Bahn optimal entsprechende Modelle ausgewählt werden.